Niedriger Donau-Pegelstand zwingt Ungarn und Serbien zur Drosselung der Stromproduktion
Der historische Tiefstand des Wasserpegels der Donau hat die Stromversorgung in mehreren Anrainerländern beeinträchtigt. Ungarn fuhr die Reaktoren seines einzigen Atomkraftwerks herunter, wie die Regierung in Budapest am Sonntag mitteilte. Serbien drosselte die Produktion zweier Wasserkraftwerke auf 20 Prozent seiner Kapazitäten und rief die Bevölkerung zum Stromsparen auf. Wegen hoher Temperaturen und ausbleibenden Regens sind die Pegelstände der Donau mancherorts auf ein Rekordtief gesunken.