Vorgestellt
Letzte Nachrichten
Gericht rügt Teiläußerungen von früherem Oldenburger Polizeipräsident zu AfD
Der frühere Oldenburger Polizeipräsident Johann Kühme hat mit Äußerungen über die AfD in einem Zeitungsinterview teils gegen geltende rechtliche Vorgaben verstoßen. Das entschied das Verwaltungsgericht in der niedersächsischen Stadt am Montag laut einer Mitteilung. Kühme verstieß demnach mit seinen Äußerungen teilweise gegen das Neutralitäts- und Sachlichkeitsgebot. Der niedersächsische Landesverband der AfD hatte gegen die Polizeidirektion Oldenburg vor dem Verwaltungsgericht geklagt.
Kessler-Zwillinge Alice und Ellen mit 89 Jahren gestorben
Die als Sängerinnen, Schauspielerinnen und Entertainerinnen international bekannt gewordenen Kessler-Zwillinge Alice und Ellen sind tot. Wie die "Bild"-Zeitung am Montag berichtete, starben die beiden Frauen gemeinsam im Alter von 89 Jahren. Ein Sprecher der Münchner Polizei bestätigte einen Polizeieinsatz in Grünwald bei München, ohne nähere Details zu nennen.
Polizei gibt nach Falschinformationen über Bedrohung an Berliner Schulen Entwarnung
Nach der Verbreitung von Falschinformation über angebliche Bedrohungslagen an Berliner Schulen hat die Polizei in der Hauptstadt Entwarnung gegeben. "Der Polizei Berlin liegen keine Erkenntnisse zu konkreten Gefährdungen und Bedrohungen der betroffenen oder anderer Schulen vor", hieß es am Montagnachmittag. Speziell ausgebildete Präventionsbeamte zeigten an 34 Schulen verschiedener Art Präsenz und stünden als Ansprechpartner zur Verfügung.
Anschlagsplan auf Pro-Israel-Demonstration: BGH bestätigt Duisburger Hafturteil
Weil er einen Anschlag auf eine Solidaritätsbekundung mit Israel plante, muss ein IS-Anhänger lange ins Gefängnis. Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe bestätigte nach Angaben vom Montag das Urteil des Landgerichts Duisburg, mit dem der Mann im März zu acht Jahren Haft verurteilt worden war. Er hatte sich demnach schon vor Jahren radikalisiert und schloss sich der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) an. (Az. 3 StR 341/25)
Betrunkener 15-Jähriger in Nordrhein-Westfalen baut Autounfall - fünf Verletzte
Ein betrunkener 15-Jähriger hat in Nordrhein-Westfalen einen Autounfall mit insgesamt fünf verletzten Insassen verursacht. Der 15-Jährige raste mit bis zu 180 Stundenkilometern über die Bundesstraße 54 und verlor im Bereich der Anschlussstelle Kreuztal auf nasser Fahrbahn die Kontrolle, wie die Polizei in Siegen am Montag mitteilte. Das Auto kollidierte mit der Mittelschutzplanke und kam auf dem Seitenstreifen zum Stehen.
Arbeit für IS in Syrien: Je sechs Jahre Haft für zwei Angeklagte in Stuttgart
Wegen ihrer Arbeit für die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) in Syrien sind zwei Syrer in Stuttgart zu Haftstrafen von je sechs Jahren verurteilt worden. Von weiteren Vorwürfen etwa der Misshandlung sprach das Oberlandesgericht sie nach Angaben vom Montag dagegen frei. Schuldig sind die beiden 36-Jährigen demnach der Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung im Ausland.
Trump spricht sich jetzt doch für Freigabe der Epstein-Akten aus
In einer abrupten Kehrtwende hat sich US-Präsident Donald Trump nun doch für die Freigabe der Ermittlungsakten zu dem verstorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein ausgesprochen. "Die Republikaner im Repräsentantenhaus sollten dafür stimmen, die Epstein-Akten freizugeben, denn wir haben nichts zu verbergen", schrieb Trump am Sonntag (Ortszeit) auf seiner Onlineplattform Truth Social. Die oppositionellen Demokraten und auch einige Abgeordnete von Trumps Republikanern dringen seit Wochen auf eine Offenlegung der Dokumente.
Baden-Württemberg: 16-Jähriger baut Unfall mit Auto von Vater
Ein 16-Jähriger ist im baden-württembergischen Oberkochen heimlich und unter Drogen mit dem Auto seines Vaters gefahren und hat einen Unfall mit hohem Sachschaden verursacht. Der Jugendliche prallte am späten Sonntagabend gegen ein am Straßenrand geparktes Auto, wie die Polizei am Montag in Aalen mitteilte. Ursache war vermutlich überhöhte Geschwindigkeit.
Überfrierende Nässe und Schneeschauer: ADAC empfiehlt umsichtiges Fahren
Angesichts sinkender Temperaturen warnt der ADAC vor witterungsbedingten Gefahren auf den Straßen. Nebel, überfrierende Nässe und Schneeschauer sorgten für ein erhöhtes Unfallrisiko, teilte der Automobilklub am Montag in München mit. Autofahrer sollten daher besonders umsichtig und mit angepasster Geschwindigkeit fahren. Punktuell könne die Witterung für Einschränkungen sorgen.
Polizei in Bochum schießt auf mit Messern bewaffnete Zwölfjährige
Die Polizei hat in Bochum eine mit zwei Messern bewaffnete Zwölfjährige mit dem Einsatz der Schusswaffe gestoppt. Die Zwölfjährige ging mit den Messern in der Hand auf die Beamten zu, wie die Polizei in Essen am Montag mitteilte. Um einen drohenden Angriff abzuwehren, setzten die Polizisten zeitgleich einen Taser und die Schusswaffe ein. Die Zwölfjährige kam mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus.
Mann mit hundert Päckchen Kokain in Körper an Flughafen Berlin-Brandenburg erwischt
Mit hundert Päckchen Kokain im Körper ist ein Mann am Flughafen Berlin-Brandenburg ertappt worden. Der 43-jährige Grieche fiel den Zollbeamten bei der Einreise durch starkes Schwitzen und Zähneknirschen auf, wie das Hauptzollamt Potsdam am Montag mitteilte. Ein Rauschgiftschnelltest reagierte positiv.
Zahlreiche Bedrohungen gegen Berliner Schulen: Polizei mit erhöhter Präsenz
In Berlin hat die Polizei vor in sozialen Medien kursierenden Desinformationen und Fake News über angebliche Gewalttaten gegen Schulen gewarnt. "Es handelt sich hierbei um Falschinformationen, die gezielt Ängste schüren sollen", teilte die Polizei im Onlinedienst X mit. Ein Polizeisprecher sagte, "das sorgt für viel Aufruhr." Der Schulbetrieb in Berlin finde regulär statt.
Bericht: Nationalgarde zieht sich teilweise aus Chicago und Portland zurück
Nach der umstrittenen Entsendung von Nationalgardisten nach Chicago und Portland durch US-Präsident Donald Trump hat jetzt einem Medienbericht zufolge ein Teilabzug begonnen. Die "New York Times" berichtete am Sonntag, die jeweils 200 Nationalgardisten, die aus anderen Bundesstaaten in die beiden Städte geschickt worden waren, würden wieder abgezogen. Die Nationalgardisten waren angesichts von Rechtsstreitigkeiten nie zum Einsatz gekommen.
Ecuadorianer stimmen gegen Wiedereinrichtung ausländischer Militärstützpunkte
In Ecuador haben sich die Wähler in einem Referendum gegen die Wiedereinrichtung ausländischer Militärstützpunkte in dem südamerikanischen Land ausgesprochen. Das gab Ecuadors Wahlbehörde am Sonntag (Ortszeit) bekannt. Damit verhindern die Wähler, dass die US-Streitkräfte zu einem früher von ihr genutzten Stützpunkt in der Stadt Manta an der Pazifikküste zurückkehren können. Von dort waren früher Anti-Drogen-Einsätze gestartet.
OBI-902 wird von der US-Arzneimittelbehörde FDA als Orphan-Arzneimittel zur Behandlung des Cholangiokarzinoms zugelassen
OBI-902 is the first ADC utilizing OBI's proprietary GlycOBI® glycan-based ADC enabling technology for evaluation of safety and efficacy in patients with Cancer.
US-Streitkräfte greifen erneut mutmaßliches Drogenboot im Pazifik an: Drei Tote
Die USA haben erneut ein mutmaßliches Drogenboot im Osten des Pazifik angegriffen. Dabei seien drei Menschen getötet worden, teilte das Süd-Kommando der US-Seestreitkräfte (Southcom) am Sonntag mit. Der Einsatz habe am Samstag stattgefunden.
Audienz für Filmstars: US-Regisseur Spike Lee schenkt Papst Leo XIV. Basketballtrikot
Papst Leo XIV. hat am Samstag Filmstars wie Cate Blanchett, Monica Bellucci und Viggo Mortensen im Vatikan empfangen. US-Filmemacher Spike Lee, der als großer Basketball-Fan bekannt ist, überreichte dem Oberhaupt der katholischen Kirche bei der Audienz im Apostolischen Palast ein personalisiertes Trikot seines Lieblingsvereins, der New York Knicks. Über einer großen 14 steht die englische Aufschrift "Pope Leo".
Schlimmste Dürre seit 50 Jahren im Iran: Cloud Seeding soll helfen
Der Iran leidet derzeit unter der schlimmsten Dürre seit 50 Jahren - nun sollen Cloud-Seeding-Flüge helfen, also das "Impfen" von Wolken. Ein entsprechender Flug sei am Samstag über dem Urmia-See im Nordwesten des Landes absolviert worden, berichtete die Nachrichtenagentur Irna. Der Urmia ist der größte See Irans, wegen der anhaltenden Dürre ist er aber weitgehend ausgetrocknet und hat sich in eine riesige Salzwüste verwandelt.
Verhaftung von bekanntem Shaolin-Mönch wegen mutmaßlicher Veruntreuung angeordnet
Der frühere Abt des berühmten Shaolin-Klosters in China, Shi Yongxin, soll wegen Korruptionsvorwürfen verhaftet werden. Dem 60-Jährigen werde Veruntreuung und die Annahme von Bestechungsgeldern vorgeworfen, teilten die Behörden in der Provinz Henan am Sonntag mit. Die Festnahme Shis sei genehmigt worden.
Bekannter Shaolin-Mönch wegen mutmaßlicher Veruntreuung verhaftet
Der frühere Abt des berühmten Shaolin-Klosters in China, Shi Yongxin, ist wegen Korruptionsvorwürfen verhaftet worden. Dem 60-Jährigen werde Veruntreuung und die Annahme von Bestechungsgeldern vorgeworfen, teilten die Behörden in der Provinz Henan am Sonntag mit.
Vergiftung von Familie aus Deutschland in Istanbul: Türkisches Hotel evakuiert
Nach dem Tod von drei aus Deutschland angereisten Urlaubern in der Türkei ist das Hotel in Istanbul, in dem die Familie untergebracht war, evakuiert worden. Alle Gäste seien am Samstag in andere Hotels gebracht worden, berichtete die Zeitung "Birgün". Wieviele Menschen betroffen waren, wurde zunächst nicht bekannt. Zuvor hätten zwei weitere Gäste des Hotels unter den gleichen Symptomen wie die erkrankte Familie gelitten; sie seien wegen Übelkeit und Erbrechen ins Krankenhaus gebracht worden.
Neun Tote durch Sprengstoff-Explosion auf Polizeiwache im indischen Teil Kaschmirs
Wenige Tage nach einer Auto-Explosion in Neu Delhi sind bei einer Sprengstoffdetonation im indischen Teil von Kaschmir neun Menschen getötet worden. 31 weitere Menschen wurden bei der Explosion auf einer Polizeiwache in Nowgam verletzt, wie die Polizei am Samstag mitteilte. Der Vorfall habe sich am späten Freitagabend ereignet, sagte der Polizeichef der Region Jammu und Kaschmir, Nalin Prabhat. Es sei beschlagnahmter Sprengstoff explodiert, es sei ein Unfall gewesen.
Als "Tinder Schwindler" bekannter Betrüger aus georgischer Haft entlassen
Der durch die Netflix-Dokumentation "Der Tinder-Schwindler" bekannt gewordene israelische Betrüger Simon Leviev ist nach zwei Monaten aus einem Gefängnis in Georgien entlassen worden. Der 35-Jährige sei ohne jegliche Auflagen freigekommen, nachdem die deutschen Behörden einen Auslieferungsantrag zurückgenommen hätten, sagte seine Anwältin Mariam Kublaschwili am Freitag.
Zwölf Jahre Haft nach tödlichen Schüssen auf Fahrgast von Mietwagen in Düsseldorf
Acht Monate nach tödlichen Schüssen auf den Fahrgast eines Mietwagens in Düsseldorf ist der Täter von Landgericht der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt zu zwölf Jahren Haft verurteilt worden. Das Urteil erging wegen Totschlags in Tateinheit mit einem Verstoß gegen das Waffengesetz, wie das Gericht am Freitag mitteilte. Zudem wurde die Anordnung der Sicherungsverwahrung im Anschluss an die Haft vorbehalten.
Elektroschrott von Frankreich nach Afrika exportiert: Bewährungsstrafen
Wegen illegalen Exports von umweltgefährdendem Elektroschrott nach Afrika hat ein Gericht sieben Männer aus Mali und Nigeria zu Bewährungs- und Geldstrafen verurteilt. Die Gesamthöhe der Geldstrafen betrage knapp eine Million Euro, teilte die Staatsanwalt am Freitag im nordfranzösischen Rouen mit.
Kind in Brasilien jahrelang missbraucht: Lange Haft für Mann in München
Wegen jahrelangen Missbrauchs eines Mädchens in Brasilien ist ein 78-Jähriger in München zu einer Freiheitsstrafe von neuneinhalb Jahren verurteilt worden. Das Landgericht München I sprach den Angeklagten am Freitag wegen schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern, Vergewaltigung, sexuellen Missbrauchs von Schutzbefohlenen in insgesamt 22 Fällen und Besitzes von Kinderpornografie schuldig, wie ein Gerichtssprecher mitteilte.
Pizza mit Blauem Eisenhut: Lange Haft wegen versuchter Vergiftung von Ehefrau
Wegen des mehrfachen Versuchs, seine Ehefrau zu vergiften, ist ein Mann aus dem Landkreis Bamberg zu einer Freiheitsstrafe von elf Jahren und vier Monaten verurteilt worden. Das Landgericht Bamberg sprach den 56-Jährigen des versuchten Mordes und der gefährlichen Körperverletzung schuldig, wie ein Gerichtssprecher am Freitag in der bayerischen Stadt mitteilte.
Frau beim Küssen auf Zebrastreifen totgefahren: Frankfurter Mordurteil rechtskräftig
Mehr als zehn Jahre nach dem Tod einer Frau auf einem Zebrastreifen in Hessen ist ein Autofahrer rechtskräftig zu lebenslanger Haft verurteilt. Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe bestätigte nach Angaben vom Freitag das Urteil des Landgerichts Frankfurt am Main. Es hatte den Angeklagten im Februar 2024 wegen Mordes schuldig gesprochen. (Az. 4 StR 543/24)
Früherer Jugendtrainer aus Hessen rechtskräftig wegen Vergewaltigung verurteilt
Nach einem langen Verfahren ist ein früherer Fußballjugendtrainer aus Hessen rechtskräftig wegen der Vergewaltigung von Kindern und Jugendlichen verurteilt. Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe bestätigte das Urteil des Landgerichts Frankfurt am Main, wie ein Sprecher des Frankfurter Gerichts am Freitag auf Anfrage sagte. Der ehemalige Jugendtrainer des Fußballdrittligisten SV Wehen Wiesbaden ist damit zu zwölf Jahren und drei Monaten Haft verurteilt.
Tötungsdelikt in Bad Kleinen: Staatsanwaltschaft will Einweisung in Psychiatrie
Nach einem tödlichen Messerangriff auf einen Mann in Bad Kleinen in Mecklenburg-Vorpommern hat die Staatsanwaltschaft die Unterbringung des mutmaßlichen Täters in der Psychiatrie beantragt. Es lägen dringende Gründe für die Annahme vor, dass sich der 37-Jährige aufgrund einer psychischen Erkrankung in einem Zustand verminderter Schuldfähigkeit oder Schuldunfähigkeit befunden habe, teilte die Staatsanwaltschaft am Freitag in Schwerin mit.
Urteil in London: BHP-Konzern für Umweltkatastrophe in Brasilien verantwortlich
Der australische Bergbaukonzern BHP ist einem Urteil der britischen Justiz zufolge für eine der schlimmsten Umweltkatastrophen in Brasilien verantwortlich. "BHP haftet als 'Verschmutzer' uneingeschränkt für verursachte Schäden", erklärte am Freitag der High Court in London mit Blick auf den Bruch eines Dammes in einer Eisenerzmine in Brasilien 2015. Das Gericht machte damit den Weg frei für mögliche Milliarden-Entschädigungsansprüche. BHP kündigte umgehend Berufung an.
Messerangriff an Hamburger Hauptbahnhof: Beschuldigte soll in Psychiatrie
Ein knappes halbes Jahr nach einem Messerangriff am Hamburger Hauptbahnhof mit 15 teils lebensgefährlich Verletzten hat die Staatsanwaltschaft ein sogenanntes Sicherungsverfahren gegen die mutmaßlich psychisch kranke Verdächtige beantragt. Die 39-Jährige leide "an einer mit Realitätsverkennung einhergehenden paranoiden Schizophrenie", erklärte die Behörde am Freitag in der Hansestadt. Sie sei daher als schuldunfähig einzustufen.