Neuer über Gegentor: "Versuche mein Bestes"
Manuel Neuer schien sich der Tatsache gleich bewusst zu sein, dass er da gerade nicht gut ausgesehen hatte. Am Boden liegend vergrub er sein Gesicht zwischen den Armen, als der Ball hinter ihm aus dem Netz sprang. War das also ein Fehler des Kapitäns von Bayern München im Bundesliga-Spiel beim 1. FC Köln?
Neuer hatte beim Gewaltschuss von Linton Maina (41.) mit 107 km/h aus 16 Metern zwar noch die Hände an den Ball gebracht, den Einschlag aber nicht verhindern können. "So kurz war das jetzt nicht. Sehr zentral, er kann überall hinschießen", verteidigte sich Neuer und betonte: "Ich versuche, mein Bestes zu machen. Und dann steht es 1:0 für den FC."
Die Bayern aber drehten das Spiel, gewannen 3:1 (1:1) und durften sich für die beste Hinrunde der Bundesliga-Geschichte feiern lassen. Und so ließ auch Max Eberl Gnade walten. Aus solch einer Distanz könne es immer passieren, "dass die Hand eben nicht komplett mit aller Kraft dahinter kommt", sagte der Münchner Sportvorstand, "und dann sieht das so aus. Von meiner Seite kein Vorwurf."
O.Bauer--VZ