Copernicus: Februar 2026 brachte Rekordniederschläge in Westeuropa
Der Monat Februar war vor allem in Westeuropa und Nordafrika von heftigen Stürmen und Rekordniederschlägen geprägt. Vor allem Frankreich, Spanien, Portugal und Marokko erlebten schwere Überschwemmungen, bei denen Menschen ums Leben kamen, wie das EU-Erdbeobachtungsprogramm Copernicus am Dienstag mitteilte. Zudem habe es zahlreiche Sachschäden gegeben. Auch Australien, Mosambik und Botswana seien von Überschwemmungen betroffen gewesen.
"Die extremen Wetterereignisse vom Februar 2026 verdeutlichen die zunehmenden Auswirkungen des Klimawandels", betonte Copernicus-Expertin Samantha Burgess am Dienstag. Der Februar war nach Angaben von Copernicus der fünftwärmste seit Beginn der Aufzeichnungen. Die globalen Temperaturen lagen 1,49 Grad über dem vorindustriellen Niveau. Dabei gab es innerhalb Europas ausgeprägte Temperaturgegensätze. Während West- und Südeuropa Rekordniederschläge verzeichneten, erreichte die Ausdehnung der arktischen Eisfläche den drittniedrigsten Wert für einen Februar.
Im Januar hatte Copernicus mitgeteilt, dass 2025 das drittheißeste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen und fast ebenso heiß wie die beiden Rekordjahre 2024 und 2023 gewesen sei. Erstmals hatte die globale Durchschnittstemperatur der drei vorangegangenen Jahre mehr als 1,5 Grad über dem vorindustriellen Niveau gelegen.
F.Braun--VZ